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Feiertag in Dakar

Written by  12 Jan 2012
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Heute an meinem ersten Tag in Dakar ist die Stadt verwaist. Über 4 Millionen Menschen aus ganz Senegal(das etwa 12 Millionen Einwohner hat) treffen sich heute zum Gebet etwa 200 km entfernt in Touba. 

Alle Schulen haben zu, da alle Schulbusse auf dem Weg nach Touba sind. Nur die Toubabs(wir Weissen) arbeiten, so auch das Goetheinstitut. Mein alter Freund Norbert Hausen, der dort Kulturattache ist, hat einige Jahre in Deutschland und genauso lange in Marokko als Musikeragent gearbeitet und lebt seit mehreren Jahren im Senegal.Für mich ist Norbert der wichtigste Ansprechpartner, da er naturgemäss hervorragend vernetzt ist. Heute haben wir in groben Zügen den ungefähren Ablaufplan meines Aufenthalts besprochen und mit Djele Madou in Mali und mit Cheik Labiat aus Mauretanien telefoniert. Beide sind herausragende Musiker und werden mich in ihren Heimatländern empfangen.Heute abend ist Deutscher Stammtisch im Institut, da gehe ich natürlich hin. Danach gehts in den Club, in dem heute abend Djibi Balafon mit seiner Gruppe spielt, der uns ebenfalls erwartet. Morgen dann der Bericht!

Read 14095 times Last modified on Wednesday, 11 April 2012 13:45

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